SPÖ Frauen Niederösterreich

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Arbeit steht im Mittelpunkt

Unter dem Motto "A wie Arbeit" stand die Veranstaltung der SPÖ Frauen Niederösterreich in Pillichsdorf anlässlich des internationalen Frauentages. Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt wies auf den immer mehr steigenden Druck im Arbeitsalltag und die noch immer vorhandene Gehaltsschere hin: „Je schwieriger es ist, Beruf und Familie miteinander zu kombinieren, desto eher verzichten Frauen auf eine Vollzeiterwerbstätigkeit." "Wir schlagen ein Modell zur Arbeitszeitverkürzung für Eltern vor. Halbe-Halbe Neu verkleinert die Lohnschere und teilt die unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen gleichmäßiger und partnerschaftlicher auf. Das ist unser Ziel!“ erläutert Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner die Forderungen der SPÖ-Frauen. Thema war auch die steigende Gewalt an Frauen und die Notwendigkeit, Schutz in Frauenhäusern gewährleisten zu können. Denn: "Die letzte Zuflucht vor Gewalt finden Frauen und ihre Kinder oft in einem Frauenhaus. Auch in Spitzenzeiten muss gewährleistet sein, dass jede Frau mit ihren Kindern Schutz und Hilfe findet. Alles andere würde bedeuten, dass sie in der gefährlichen Situation bleiben, oder woanders unterkommen müssen. Allerdings gibt es kaum eine gute Alternative für ein Frauenhaus. Die Adressen sind geheim und es gibt viele Sicherheitsmaßnahmen. Die Couch einer Freundin kann da nicht mithalten. Die Istanbul Konvention, die Österreich übrigens bereits 2013 ratifiziert hat, besagt, dass Frauenhäuser auf alle Regionen zu verteilen und so auszustatten sind, dass eine Familie pro 10.000 EinwohnerInnen Platz hat", fordert die Landesfrauenvorsitzende LAbg. Elvira Schmidt.