SPÖ Frauen Niederösterreich

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FRAUEN.letter vom 20. August 2013

 

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20. August 2013

 

 

Betrifft: Sonderauswertung 6. Frauenbarometer „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

 

„Ich bin sehr froh, dass unser Druck Wirkung gezeigt hat. Der Koalitionspartner hat seinen Widerstand aufgegeben und bekennt sich zum Ausbau der Kinderbetreuung. Das war nicht immer so, und das ist auch das Ergebnis unserer beharrlichen politischen Arbeit der vergangenen Jahre“ (Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek)

 

Österreich will mehr Kinderbetreuung. Das ist das Hauptergebnis der aktuellen Frauenbarometer-Auswertung.

 

Rund 80 Prozent wollen einen raschen Ausbau der Ganztagsbetreuung von Kindergartenkindern und Schulkindern. Wir haben in den vergangenen Jahren schon 15 Millionen pro Jahr in die Kinderbetreuung investiert. Damit haben wir rund 50.000 neue Plätze und mehr als 11.000 neue Jobs geschaffen. Und jetzt zünden wir den Turbo bei der Kinderbetreuung, mit 4x100 Millionen pro Jahr.

 

Konkreter Plan für die nächste Legislaturperiode:

 

* 100 Millionen Euro pro Jahr für den Ausbau der Kinderbetreuung – für die nächsten vier Jahre, ohne dass die Länder etwas dazuzahlen müssen.

 

* Mehr Qualität und längere Öffnungszeiten: Vor allem am Land haben wir Aufholbedarf – durchschnittlich haben Kindergärten in NÖ noch immer 30 Schließtage (Wien: 4 Tage, auch sonst Vorreiterin im Bereich Kinderbetreuung!)

 

* Geld kann auch für Personalkosten etc. verwendet werden – bringt mehr Flexibilität für die Länder

 

Von diesen Investitionen haben alle etwas: Allen voran die Kinder – erste Bildungseinrichtung; die Eltern – weil sie Kinder gut betreut wissen und Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen; Arbeitsplätze v.a. für Frauen geschaffen; Bauindustrie profitiert auch; und die Wirtschaft allgemein, weil mehr Frauen wieder berufstätig sein können.

 

Doch das ist nicht alles. Echte Vereinbarkeit muss weiter gehen. Das heißt konkret – übrigens auch 2 unserer „111 Projekte für Österreich“:

 

Wir wollen einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Und auch hier gibt es breite Zustimmung für diesen Vorstoß, immerhin befürworten das mehr als zwei Drittel der ÖsterreicherInnen. Mit 1.1.2016 soll es soweit sein, denn dann haben alle  Gemeinden das Barcelona-Ziel durch die 400 Mio. erreicht.

 

Und wir wollen den Papamonat für die Privatwirtschaft, das wäre ein wichtiger Schritt. Denn aus dem öffentlichen Dienst wissen wir: Der Papamonat ist der Einstieg in die Väterkarenz, er macht „Lust auf mehr“. Dieses Erfolgsmodell aus dem öffentlichen Dienst haben bisher rund  570 Bedienstete in Anspruch genommen.

 


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